Regionen in Myanmar. Tipps für Rundreisen!!

Tipps für Rundreisen durch Myanmars Regionen und Provinzen

Sechs Regionen und 17 Provinzen laden zu spannenden Rundreisen ein.

Myanmar unterteilt sich in 17 Provinzen, die als Divisions und Staaten bezeichnet werden. Für einen besseren Überblick über das riesige Land haben wir die 17 Divisions und Staaten in sechs Regionen unterteilt.

Die Hauptreiserouten führen zu den klassischen Sehenswürdigkeiten in die Regionen Ayeyarwady Delta mit der ehemaligen Hauptstadt Yangon, Zentralmyanmar mit dem atemberaubenden Bagan und der letzten Königsstadt Mandalay und Ostmyanmar mit dem weltweit einzigartigen Inle See.

Wir unterstützen Sie bei der Planung und Durchführung Ihrer Reise durch Thailand

Die Größe und die Vielfalt des Landes bieten zahlreiche Möglichkeiten für begeisternde Rundreisen. Je nach Interesse gibt es Routen, die ihren Schwerpunkt auf Kultur, Natur und Tiere oder auch abenteuerlich in touristisch noch unerschlossene Regionen legen.

Unsere Reisen führen nicht nur entlang der eingetretenen Pfade zu den touristischen Höhepunkten des Landes sondern zeigen Ihnen darüber hinaus begeisternde Ziele abseits der typischen Gruppenreisen in Regionen, wo die Menschen bisher kaum einem Touristen begegnet sind.

Detaillierte Informationen zur Gestaltung individueller Rundreisen haben wir Ihnen in Form von Reisebeispielen zusammengestellt.

Die Reisen sind so oder in ähnlicher Form bereits von Gästen durchgeführt und mit einem tollen Feedback belohnt worden.

Weitere Informationen zu den einzelnen Regionen und Provinzen

Nehmen Sie sich trotzdem ein wenig Zeit um sich über die Regionen und ihre Provinzen zu informieren. Wissenswertes zu allen Provinzen in Thailand haben wir in kurzen Beschreibungen zusammengefasst. 

Als kleine Hilfestellung können Sie unsere Myanmar-Karten zu den Regionen, Divisions und Staaten vergrößern, um sich eine bessere Übersicht zu verschaffen.

Informieren Sie sich über interessante Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel Bago in der Nähe von Yangon oder den Mount Popa bei Bagan. Entwickeln Sie erste Ideen Ideen für Ihre Rundreise und Aktivitäten, die sie gerne unternehmen möchten. Und vergleichen Sie sie anschließend mit unseren Rundreiseangeboten.

Überblick über Regionen und Provinzen (Staaten und Divisions)

Nord-
Myanmar
West-
Myanmar
Zentral-
Myanmar
Ost-
Myanmar
Ayeyarwady
Delta
Süd-
Myanmar
Kachin StaatChin StaatMandalay DivisionShan Staat NordBago Division WestMon Staat
Sagaing DivisionRakhine StaatMagway DivisionShan Staat OstBago Division OstKayin Staat
   Shan Staat SüdYangon DivisionTanintharyi Division
   Kayah StaatAyeyarwady Division 

Nord-Myanmar

Die Region Nordmyanmar umfasst zwei Provinzen,

  • die Sagaing Division
  • den Kachin Staat.

Der Kachin Staat ist bis heute von Unruhen geprägt, weshalb nach wie vor keine Reisen in diese Region erlaubt sind. Eine Rundreise ist allerdings in das Naga Gebirge in der Sagaing Division möglich, wo der Volksstamm der Naga jedes Jahr örtlich wechselnd ein sehenswertes Neujahrsfest feiert.

Sagaing liegt 20 Kilometer südwestlich von Mandalay. Mit über 600 Klöstern und Pagoden, 100 Meditationszentren und mehr als 6.000 Mönchen und Nonnen ist es eines der buddhistischen Zentren in Myanmar. Die Ava-Brücke von Sagaing war bis 1998 die einzige, die den Ayeyarwaddy überspannte. Der Sagaing Hügel bietet vor allem zum Sonnenuntergang einen tollen Blick über den Fluss und die Ebene.

Monywa liegt ca. 140 Kilometer westlich von Mandalay und erfordert für ihren Besuch zumindest eine Übernachtung. Dank ihrer Lage abseits der herkömmlichen Reiserouten, ist es hier noch ruhig und westliche Touristen sind kaum zu sehen. Unter den Sehenswürdigkeiten ist vor allem die erst 1939 bis 1952 errichtete Thanboddhay Pagode zu nennen, in der sich 580.000 Buddha-Statuen befinden und die mit ihrer farbenfrohen Fassade außerdem ganz anders aussieht als die anderen Pagoden in Myanmar. Nicht weit entfernt befindet sich mit 127 Metern der größte stehende Buddha Lay Kyun Sat Kyar und zu seinen Füßen der gewaltige liegende Buddha Bodhi Tataung. Am Fuße des Hügels mit den beiden Buddhas befindet sich die Aung Setkya Pagode, die von 1.060 kleinen Chedis umgeben ist. Weitere sehenswerte Ziele sind das Kloster Ledi Kyaungtaik mit über 800 Steintafeln, in denen buddhistische Schriften eingraviert sind, die Höhlen von Hpo Win Daung und das Dorf Kyaukka, das für seine Lackarbeiten bekannt ist.

Mingun befindet sich ca. 11 Kilometer flussaufwärts von Mandalay. Hier wollte sich Ende des 12. Jahrhunderts König Bodawpaya ein Denkmal setzen und beauftragte die Mingun Pagode, die die größte Pagode der Welt werden sollte. Mit seinem Tod wurden die Arbeiten jedoch eingestellt und ein Erdbeben besiegelte endgültig das Aus des Vorhabens. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die größte intakte Glocke der Welt und die Hsinbyume-Pagode.

West-Myanmar

Die Region Westmyanmar umfasst zwei Provinzen, den

  • Rakhine Staat
  • Chin Staat.

In Westmyanmar liegt der Rakhine Staat mit seinem fantastischen Strand Ngapali Beach und das Tempelfeld von Mrauk U, der ehemaligen Königsstadt von Rakhine. Nicht weit entfernt liegt außerdem die archäologische Stätte von Wethali, einer längst vergangenen Hauptstadt aus dem 4. Jahrhundert. Der Ngapali Beach bietet mit der Möglichkeit für ein paar Tage Badeurlaub den idealen Abschluss für eine Rundreise durch Birma. Weiter nördlich liegt außerdem noch der Chin Staat, der ebenfalls zu dieser Region gehört, aber für Rundreisen kein wirklich interessantes Reiseziel darstellt.

Rakhine Staat

Mrauk U liegt im Rakhine Staat im Westen von Myanmar. Gegründet 1430 als Hauptstadt des damaligen Arakan Königreichs ist es heute mit seinen 150 Tempelruinen eine der bedeutenden archäologischen Stätten Myanmars. Obwohl Mrauk U auch als Little Bagan bezeichnet wird, unterscheidet es sich im gesamten Erscheinungsbild. Die Pagoden und Tempel beeindrucken weniger mit ihrem äußeren Erscheinungsbild als vielmehr mit den gut erhaltenen Wandmalereien und Buddha-Statuen in ihrem Innern.

So heißen der Shite Thaung Tempel und der Koe Thaung Tempel übersetzt auch Tempel der 80.000 Bilder bzw. Tempel der 90.000 Bilder. Die Tempelbauten werden geografisch grob in die nördliche, südliche, westliche und östliche Gruppe eingeteilt. Die meisten sehenswerten Pagoden und Tempel befinden sich in der nördlichen Gruppe.

Der Verfall der Stadt begann erst im 19. Jahrhundert, als die Briten die Hauptstadt nach Sittwe verlagerten. Bis heute finden nur sehr wenig Touristen den Weg hierher, so dass Sie bei Ihrem Besuch die ganze Pracht mit hoher Wahrscheinlichkeit für sich allein haben werden. Das Schöne an Mrauk U ist auch, dass hier die Bevölkerung noch mitten zwischen den Tempelgebäuden lebt und Sie nach der Besichtigung in der Nähe ein Restaurant finden, um sich zu erfrischen.

Und wie überall in Myanmar gibt es auch hier einen Platz, um den Sonnenuntergang zu erleben. Der Discovery Viewpoint befindet sich nicht weit vom Htukkant-Thein Tempel entfernt.

Weitere Ziele in der Umgebung von Mrauk U sind Vesali und der Mahamuni Buddha in Dhanyawady. Hier befand sich früher der berühmteste Buddha in Myanmar, bis er 1785 nach Mandalay entführt wurde, wo er heute besichtigt werden kann.

Sittwe wurde unter britischer Kolonialherrschaft zur Hauptstadt des Rakhine Staates. Bis dahin war Mrauk U das Zentrum. Heute ist es für Touristen ein Durchgangsort auf dem Weg nach Mrauk U. Wenn Sie etwas Zeit haben, schauen Sie sich den Fischmarkt, den Uhrenturm, die Shwe Zedi Kyaung Pagode und den Hafen an. Am Abend empfiehlt sich der View Point am Meer außerhalb der Stadt. Bei einem gemütlichen Getränk lässt sich hier der Sonnenuntergang am besten genießen.

Ngapali Beach gilt als einer der schönsten Strände in Myanmar. Obwohl es einige Hotels entlang des Strandes gibt, ist er noch weit entfernt von Massentourismus. So können Sie in Ruhe den bis zu 90 Meter breiten Strand genießen während die Einheimischen ihren täglichen Beschäftigungen nachgehen.

Chin Staat

Nördlich des Rakhine Staates liegt der Chin Staat mit seiner gleichnamigen Bevölkerungsgruppe. In den Bergdörfern gibt es bis heute noch einige ältere Frauen, die die früher typischen Tätowierungen im Gesicht tragen und die Nasenflöte spielen können.

Der über 3.000 Meter hohe Mount Victoria ist am besten von Bagan aus erreichbar. Der Nat Ma Taung Nationalpark wurde 1994 errichtet, bietet eine wunderschöne unberührte Natur und ist hervorragend für Trekkingtouren geeignet. In der Umgebung des Städtchens Mindat finden sich die Bergvölker der Dai, Upu und Ya. Etwas weiter entfernt Etwas höher gelegen befindet sich das Örtchen Kanpetlet, wo auch einige Unterkünfte angeboten werden. Wir bevorzugen allerdings, mit unseren Gästen zu campen.

Ost-Myanmar

Die Region Ostmyanmar umfasst vier Provinzen, den

  • Shan Staat Nord
  • Shan Staat Ost
  • Shan Staat Süd
  • Kayah Staat.

In Ostmyanmar lassen sich Rundreisen in die drei Shan Staaten und den Kayah Staat durchführen. Die Shan Staaten werden in Shan Staat Nord, Shan Staat Süd und Shan Staat Ost unterschieden. Vor allem der Shan Staat Süd ist durch Rundreisen zum Inle See und der ehemaligen britischen Hill Station Kalaw bekannt. Auf Trips weiter in den Osten oder in den Shan Staat Nord führen wir Sie zudem in Regionen, wo Sie keinem anderen Touristen mehr begegnen.

Der Shan Staat Süd

Der Inle See befindet sich im südlichen Shan Staat und ist das wohl bekannteste und begehrteste Rundreiseziel in Ost-Myanmar. Hier finden Sie weltweit Einzigartiges wie die Einbeinruderer und die Schwimmenden Gärten. Außerdem hat jedes Dorf am See sein eigenes Handwerk, das heißt, es gibt das Dorf der Fischer, der Lotus-Weber, der Schmiede, der Bootsbauer und der Zigarettenmacher.

Pindaya liegt nicht weit vom Inle See entfernt. Das kleine Städtchen bietet vor allem zwei Sehenswürdigkeiten. Einen Höhlenkomplex und die Herstellung der traditionellen Papier-Schirme. Die Höhlen sind ein wichtiger Wallfahrtsort für die buddhistische Bevölkerung. Im 18. Jahrhundert hat ein Pilger begonnen, eine Buddha-Statue als Spende aufzustellen. Seitdem sind es mittlerweile mehr als 8.000 Buddha-Figuren geworden. Interessant sind auch die Stalagmiten. Wird mit einem Holzstock gegen sie geschlagen, erzeugen sie den Ton eines Gongs.

Kalaw ist ein kleines Bergstädtchen ebenfalls nicht weit vom Inle See entfernt. In der britischen Kolonialzeit verbrachten viele Engländer hier die heißesten Tage des Jahres. Aus dieser Zeit sind viele Häuser im Tudor-Stil und englische Gärten erhalten geblieben. Außerdem haben sich viele Inder, die auf Seiten der Briten kämpften, hier niedergelassen und verdienen sich heute ihr Einkommen als Trekking-Führer. Die bergige Umgebung von Kalaw ist ideal für Trekking-Touren.
 

Der Shan Staat Nord

Hsipaw ist ein kleines gemütliches Örtchen, wo die aus Österreich stammende Shan-Prinzessin gelebt hat und wo noch heute ihre Tochter lebt. Hsipaw ist Ausgangspunkt für Ausflüge in die Natur der Umgebung mit Stromschnellen, einem Waldkloster und Shan-Dörfern.

Das Gotheik Viadukt liegt nicht weit von Hsipaw entfernt. Sie überqueren es automatisch, wenn Sie aus Richtung Mandalay oder Pyin U Lwin anreisen. Die 100 Meter hohe Brücke wird vom Zug nur im Schritttempo überquert, so dass Sie den Blick über das Tal und in die schwindelerregende Tiefe ausreichend genießen können.

Lashio ist die größte Stadt im nördlichen Shan Staat. Bis auf den Umstand, dass die Stadt einen Flughafen besitzt und somit für die Reiseplanung interessant ist, gibt es nicht viel zu berichten.
 

Der Shan Staat Ost

Tachilek ist eine Grenzstadt zu Thailand. Sie ist vor allem für Länderkombinationen interessant, die eine Rundreise in Myanmar mit dem Norden von Thailand verknüpft. Die Stadt selbst ist eine typische Handelsstadt. Allerdings mit nicht ganz so viel Flair wie Myawaddy im Kayin Staat, der weiter südlich liegt.
 

Der Kayah Staat

Loikow ist die Hauptstadt des Kayah Staates. Der Staat war bis vor kurzem für Besucher nicht zugänglich. Die Abgeschiedenheit und die erst vor kurzem aufgehobene Speerung des Gebietes ermöglichen Ihnen einen absolut unverfälschten Einblick in die Kultur und Lebensweise der hier lebenden Menschen. Die Frauen der Kayan sind bekannt für ihre langen mit Messingringen verkleideten Hälse.

Zentral-Myanmar

Die Region Zentralmyanmar umfasst zwei Provinzen, die

  • Mandalay Dision 
  • Magway Division.

Bagan liegt 150 Kilometer südwestlich von Mandalay, war das erste Königreich und ist heute wohl das berühmteste Reiseziel in Myanmar. Das Reich wurde im 11. Jahrhundert begründet und dauerte 430 Jahre an. In dieser Zeit wurden über 6.000 Tempel und Pagoden errichtet. Die Kosten für ihre Errichtung und die Steuerfreiheit der Klöster entzogen dem Staat so viel Mittel, dass er letztlich daran scheiterte. So hatten Thais und Mongolen wenig Gegenwehr bei ihren Eroberungen in Bagan. Heute sind noch über 2.000 Pagoden und Tempel erhalten, so dass Bagan eine der reichsten archäologischen Stätten Asiens ist.

Mandalay, die Hauptstadt des letzten burmesischen Königs liegt im Zentrum Myanmars, 668 km nördlich von Yangon. Sie wurde1857 von König Mindon gegründet und überdauerte nur bis 1885, als Burma von den Briten besetzt wurde. Heute ist Mandalay nach Yangon die zweitgrößte Stadt und bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten.

Amarapura bedeutet übersetzt „Stadt der Unsterblichen“. Sie liegt 11 Kilometer südlich von Mandalay. Ihre berühmteste Sehenswürdigkeit, die U Bein Brücke, ist mit 1.200 Metern die längste Teakholzbrücke der Welt. Als Amarapura von Mandalay als Hauptstadt abgelöst wurde, baute man die meisten wichtigen Paläste und Klöster ab und brachte sie nach Mandalay. Geblieben ist die Seiden- und Baumwoll-Webkunst mit den altertümlichen Webstühlen. Ein Touristenmagnet ist das Mahagandayon-Kloster. Gegen Mittag versammeln sich jeden Tag über 1.000 Mönche in einer landen Schlange vor der Essensausgabe. Mittlerweile haben die Touristen dieses Zeremoniell jedoch zu einem unwürdigen Spektakel gemacht, das die Mönche entweder mit stoischer Ruhe oder offenem Widerwillen über das unwürdige Verhalten der Besucher ertragen.

Inwa war über 400 Jahre die Hauptstadt des ehemaligen Königreiches von Ava. Sie liegt auf einer kleinen Insel 20 Kilometer südwestlich von Mandalay. Die Palastruinen, die Befestigungsmauern und der Wallgraben lassen noch heute den ehemaligen Prunk der Stadt erahnen. Sehenswürdigkeiten sind der „Schiefe Turm von Inwa“, das Maha Aung Mye Bon Zan Kloster und das Bagayar Kloster.

Pyin U Lwin liegt 67 Kilometer östlich von Mandalay in den Bergen. Ende des 19. Jahrhunderts baute der britische Oberst May das Dorf zu einer Garnisonsstadt und britischen Sommer-Residenz aus. Das Stadtbild ist geprägt von im Kolonialstil errichteten Gebäuden. Pyin U Lwin wird auch die „Stadt der Blumen“ genannt, da Blumen hier das ganze Jahr über blühen. So gehört zu den Sehenswürdigkeiten auch der von Briten errichtete National Kandawgyi Garten sowie der Purcell Tower, die Pferdekutschen und die Peik Chin Myaung Höhle.

Der Mount Popa ist ein erloschener Vulkan, der sich 1.500 Meter aus der Ebene erhebt. Er liegt ca. 70 Kilometer südwestlich von Bagan. Sein burmesischer Name ist Taung Ma Gyi und seine Besteigung dauert in etwa fünf Stunden, so dass für Auf- und Abstieg ein Tag mit Übernachtung am Berg einzuplanen ist.
Allerdings ist nicht der Taung Ma Gyi sondern vielmehr der ebenfalls als Mount Popa bezeichnete Taung Kalat Ziel der meisten Touristen. Er ist 737 Meter hoch, auf seinem Gipfel steht die Tuyin Taung-Pagode und am Fuß des Hügels befindet sich ein Geisterschrein, der als Wohnort der Nats gilt, die als die Schutzheiligen Myanmars verehrt werden.

Ayeyarwady Delta

Die Region des Ayeyarwady Delta umfasst vier Provinzen, die 

  • Ayeyarwady Division
  • Yangon Division
  • Bago Division West 
  • Bago Division Ost. 

Yangon mit ihrem internationalen Flughafen ist Ausgangspunkt für die meisten Rundreisen durch Myanmar. Sie ist außerdem berühmt für die goldene Shwedagon Pagode, die vor allem in der Abendsonne ihren vollen Glanz zur Geltung bringt. Weniger bekannt ist sie für ihre schattigen Parks und schönen Seen, die ihr auch den Namen „Gartenstadt des Ostens“ eingebracht haben. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die abenteuerliche Ringbahn, die einzelnen Stadtteile miteinander verbindet, die 2.000 Jahre alte Sule Pagode und der Bogyoke Aung San Markt. 

Bago, die ehemalige Hauptstadt der Mon Könige liegt nur 80 km von Yangon entfernt. Sehenswert ist die vor über 2.000 Jahren erbaute Shwemawdaw Pagode, der höchsten in ganz Myanmar. Ein weiteres Highlight ist die im 9. Jahrhundert erstellte Shwethalyaung Buddhastatue, eine der elegantesten liegenden Buddhabildnisse überhaupt. Außerdem sind noch die Kyaikpun Pagode und der Markt von Bago einen Besuch wert.

Twante liegt etwas über 20 Kilometer von Yangon entfernt und ist mit dem Boot zu erreichen. Die Bootsfahrt bietet einen lebendigen Einblick in das Leben am Kanal und in der Stadt sind vor allem die Töpfereien und Webereien für handgewobene Baumwolltücher interessant. 

Der Strand von Letkokon ist der nächstgelegene von Yangon und in ca. drei Stunden Autofahrt zu erreichen. Die Infrastruktur und Übernachtungsmöglichkeiten sind übersichtlich und das Wasser vergleichsweise trübe. 

Während Ziele in Yangon und Umgebung bei vielen Reiseanbietern zu finden sind, ist das Ayeyarwady Delta touristisch noch nicht erschlossen und bietet einzigartige Eindrücke fernab von anderen westlichen Touristen.

Süd-Myanmar

Die Region Südmyanmar umfasst drei Provinzen, den

  • Mon Staat
  • Kayin Staat
  • Tanintharyi Division.

Zu Südmyanmar zählen der Kayin Staat, der Mon Staat und Tanintharyi Division. Hier liegt mit dem Mergui Archipel das seeseitig landschaftlich absolute Highlight. Hunderte unbewohnte Inseln, viele nur mit einer Nummer bezeichnet, befinden sich in einer der schönsten Insellandschaften weltweit. Hier lässt sich eine wunderschöne Rundreise durch das Inland von Myanmar mit einer traumhaft schönen Segeltour verbinden.

Der Goldene Felsen mit der Kyaikhtiyo Pagode liegt im Mon Staat und ist das wohl bekannteste touristische Ziel in Süd-Myanmar und zugleich Pilgerstätte für gläubige Buddhisten.

Mawlamyine liegt ca. 170 Kilometer südlich des Goldenen Felsen an der Mündung der Flüsse Thanlwin und Gyaing. Mawlamyine ist die drittgrößte Stadt in Myanmar und die Hauptstadt des Mon-Staates. Während der britischen Besatzung lebte hier eine größere Anzahl Engländer, unter ihnen der spätere Autor George Orwell. Aus dieser Zeit stammen noch die vielen Kolonialgebäude. Neben dem malerischen Erscheinungsbild der Stadt ist vor allem das Win Sein Kloster mit seinem Riesen-Buddha sehenswert.

Hpa An liegt nur knapp 60 Kilometer von Mawlamyine entfernt und ist die Hauptstadt des Kayin Staats. Die Region ist erst seit wenigen Jahren für Touristen freigegeben und bis heute verirren sich nur wenige Touristen hierher. Ausflugsziele sind der Mount Zwekabin und die Höhlen, zu denen die Kawt Gon-Höhle, die Bayin Nyi Höhle und die Saddar Höhle gehören. In der Nähe befindet sich außerdem die Kyauk Ka Lat Pagode auf einer kleinen Insel. Das Ganze liegt landschaftlich wunderschön eingebettet inmitten vor Karstfelsen und Reisfeldern.

Ansonsten ist im Kayin Staat vor allem das Gebirge einen Ausflug wert, in dem die Kayin oder Karen leben. Über die Grenzstädte Myawaddy bzw. Mae Sot lässt sich die Reise mit Zielen in Nordthailand verbinden.

Die Weiterreise in die Tanintharyi Division weiter südlich wird zunehmend aufwendig. Die meisten nutzen die Flugverbindungen in den äußersten Süden nach Kawthaung, um von hier aus in das Mergui Archipel aufzubrechen.

Mit der Öffnung des Grenzübertritts nach Kanchanaburi auf thailändischer Seite werden wir demnächst interessante Touren als länderübergreifende Reisen für Sie entwickeln und vorstellen.

Kawthaung liegt an der Südspitze von Myanmar. Es gibt nicht sehr viele Sehenswürdigkeiten. Neben einem Besuch der Pagode bietet sich ein Spaziergang im Hafen an. Die Stadt ist Ausgangspunkt für Bootstouren in den Mergui Archipel, da hier die Eintrittsgebühren für den Archipel entrichtet werden müssen und Gäste aus Thailand hier ihr Visum bekommen.