Telefon: +49 (0)40 405 962
Montag – Freitag von 09:30 – 18:00

Indische Andamanen. Inselhopping und Segeltörn mit Katamaran!

Die Indischen Andamanen

Auf einem Katamaran durch die Andamanen segeln!

Die Andamanen und die weit im Süden liegenden Nikobaren breiten sich über eine Fläche von über 8.000 Quadratkilometern aus. Von Norden nach Süden erstrecken sie sich über eine Länge von über 700 Kilometern. Sie liegen südlich von Myanmar ca. 1.200 Kilometer östlich von Indien und 750 Kilometer nordwestlich von Phuket.

Die Andamanen sind eines der letzten Paradiese auf Erden, bewachsen mit dichtem Dschungel und einer beeindruckender Flora, bieten sie einer zum Teil einzigartigen Tierwelt Schutz und Heimat. 32 der hier lebenden Säugetierarten kommen ausschließlich auf den Andamanen vor. Zu ihnen gehören neben Spitzenhörnchen und Fledermausarten der auf Krabben als Nahrung spezialisierte Langschwanzmakake und das Andamanen-Wildschwein. Auch die  kristallklare See bietet eine kaum zu übertreffende Artenvielfalt an Fischen und anderer Seebewohner wie der Gabelschwanzseekuh, auch Dugong genannt.

Sichtweiten von 20 Metern und mehr unter Wasser und kilometerlange unberührte Strände machen die Andamanen zu einem einzigartigen Reisegebiet für alle, die Segeln, Schnorcheln und Tauchen sowie einsame idyllische Strände und unberührte Natur lieben. Noch vollständig intakte Riffe mit gesundem Korallenbestand, eine Vielzahl an bunten Fischschwärmen sowie große Fische wie Barsche und Napoleonfische, die keine Scheu vor Menschen zeigen, machen das Schnorcheln und Tauchen zu einem unvergleichlichen und unvergesslichen Erlebnis.

Tourismus auf den Indischen Andamanen

Obwohl auf den Hauptinseln der Tourismus zunimmt und mit ungefähr 200.000 Touristen jährlich erste Negativerscheinungen auf den Hauptinseln zu beobachten sind, sind sowohl die Indische Regierung als auch die lokalen Behörden bemüht, die Natur und das Kulturerbe zu erhalten. Aus diesem Grund ist der Zugang zu den Andamanen nur eingeschränkt erlaubt und die Übernachtungsmöglichkeiten sind auf Port Blair, Havelock Islands und Corbyn`s Cove beschränkt. Die Nikobaren sind für Nicht-Inder komplett gesperrt. Um auf die Andamanen zu reisen sind ein Visum und eine 30 Tage gültige Sondergenehmigung notwendig, die vor Antritt der Reise bereits in Deutschland beantragt werden sollten.

Die beste Art, die Andamanen zu bereisen

Die beste Reisezeit für die Andamanen ist in den Monaten von Dezember bis April, um in wetterbeständigen, warmen und sonnigen Wetter die traumhaften schneeweißen Strände genießen und bei glasklarer Sicht die aufregende Unterwasserwelt beobachten zu können.

Und die beste Art, die Andamanen zu bereisen ist auf einem Segelboot. Obwohl die Hauptinseln auch über Land bereist werden können, erschließt sich der Charme und die Begeisterung für den Archipel von der Seeseite. Aus diesem Grund und aus Gründen des Schutzes der Ureinwohner unterstützt LebensWert Thailand ausschließlich das Bereisen der Andamanen auf einem Segelboot.

Die Strände der Andamanen sind ungezählt und entziehen sich daher einer einzelnen Beschreibung. Sie gehören aber durchgängig zu den in ihrer schlichten Schönheit überwältigendsten Stränden weltweit. Selbst die auf der Hauptinsel South Andaman und einige der per Fähre und kleinen Ausflugsbooten erreichbaren Inseln in der näheren Umgebung sind trotz des zunehmenden Tourismus ursprünglich und unverfälscht. Allen voran die wohl bekannteste Insel Havelock Island, wo man auch die im Meer schwimmenden Elefanten beobachten kann.

Die Crew unseres Katamarans freut sich, Sie an Bord begrüßen und Ihnen dieses unverdorbene Paradies von seinen schönsten Seiten zeigen zu dürfen. Weitere Informationen zum Thema Segeln durch die Andamanen finden Sie auch in unseren Reisebeispielen und in der Rubrik Inspiration.

Ein Appell an alle Urlauber auf den Indischen Andamanen

Und nun noch eine Bitte und ein Hinweis der Menschenrechtsorganisation „Survival International“.

Auf den Andamanen leben noch vier Stämme mit einigen Hundert Menschen, die die verbleibende Population der ältesten Urbevölkerung in Südostasien darstellen. Die Namen der Stämme lauten die Jarawa, die „Great Andamanese“, die Onge und die Sentilesen. Große Teile der Andamanen und die Lebensräume der Stämme sind unter Schutz gestellt.

Leider wird der Schutz der Ureinwohner nicht immer ernst genommen, so dass die Menschenrechtsorganisation „Survival International“ im April 2013 zu einem Tourismusboykott der Andamanen aufgerufen hat. Gegenstand des Aufrufs ist eine illegale Straße mitten durch ein Reservat, auf der massenhaft Gruppen von Touristen zum Volk der Jarawa gefahren werden, um diese wie auf einer Safari der Schau preiszugeben. Obwohl diese Situation mittlerweile für internationale Kritik u.a. auch der Vereinten Nationen gesorgt hat, zeigen sich die lokalen Behörden nach wie vor unbeeindruckt.

Aus diesem Grund bittet LebensWert Thailand alle Gäste, die Andamanen entweder ausschließlich von der Seeseite aus zu bereisen oder Landung und Abflug auf den Andamanen so zu koordinieren, dass sie einen Aufenthalt auf der Hauptinsel auf das Nötigste minimieren und Touren auf dem Land gänzlich boykottieren. Auch wir lehnen es deutlich ab, wie mit den Jarawa umgegangen wird, verurteilen die Touren durch das Reservat und die Beschau dieser Menschen.

Ideen für Segel-Charter