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Auf Thailand Rundreisen stellt Bangkok häufig Start- oder Endpunkt dar!

Die Provinzen Zentralthailands

Viele Ziele Zentralthailands können von Bangkok aus angefahren werden!

Zentralthailand wird maßgeblich durch den Chao Phraya Fluss und seinen Quellflüssen geprägt. Sie speisen die Reiskammer des Landes. Nirgends sind die Gegensätze von ländlicher Einfachheit und Industrialisierung deutlicher als hier.

Die Region ist vor allem durch Bangkok, die Hauptstadt von Thailand geprägt. Eine Rundreise, die mit dem Auto oder Bus in Bangkok startet, ist aus unserer Sicht wenig empfehlenswert. Statt dessen bieten sich Tagestouren an, die in Bangkok zu Sehenswürdigkeiten wie Ayutthaya, dzur Death End Railway, River Kwai, den Erawan Nationalpark und den Sai Yok Nationalpark starten.

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Zentralthailand und die Metropole Bangkok bieten die wohl größte kulturhistorische Vielfalt auf engstem Raum. Allein Bangkok bietet zahlreiche imposante Tempelanlagen wir zum Beispiel den Wat Pho mit seinem Riesen-Buddha und den wunderschönen Wat Arun, der übersetzt „Tempel der Morgenröte“ heißt. Von Bangkok aus sind viele weitere Ziele in der Umgebung in Form von Tagestouren zu erreichen. Hierzu zählen u.a. im Westen die Brücke über den Kwai und der Erawan Wasserfall und im Norden Ayutthaya, die alte Königsstadt von Siam. Richtung Osten benötigen Sie mindestens eine Übernachtung, um sich beispielsweise Phimai, das „Kleine Angkor Wat“ anzusehen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Provinzen

Im Folgenden werden die Provinzen Zentralthailands kurz beschrieben. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit, um sich über ihre Eigenheiten und Besonderheiten zu informieren.

Die Provinz Ang Thong

Die Provinz Ang Thong liegt etwa 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bangkok und ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Ang Thong Marine Nationalpark. Dessen Archipel liegt nur wenige Kilometer westlich von Koh Samui und Koh Phangan.

Das Landschaftsbild wird von den beiden Flüssen Chao Phraya und Noi bestimmt. Die Provinz hat weder Berge noch Wälder und besteht zumeist aus Ackerland. Als Ausflugsziele bieten sich prachtvolle historische Tempelanlagen, Schreine und Denkmähler aus vergangenen Zeiten an sowie das Aquarium und der traditionelle Fischpark.

Phra Nakhon Si Ayutthaya

Ayutthaya liegt inmitten der fruchtbaren Ebene des Chao-Phraya Flusses. Zusammen mit den beiden anderen Flüssen Lopburi und Pasak macht er die Provinz zum Hauptanbaugebiet für Reis. Die gleichnamige Stadt war für einen Zeitraum von über 400 Jahren die Hauptstadt Thailands. Hier herrschten einst 33 Könige bis die Stadt durch die Burmesen zerstört wurde. Heute können hier viele antike Ruinen und Kunstwerke bewundert werden.

Bangkok (Krung Thep Mahanakhorn)

Bangkok wurde 1782 gegründet und ist heute der geistige, kulturelle, politische und wirtschaftliche Mittelpunkt des Landes. Die Stadt mit ihren 10 Millionen Einwohnern erstreckt sich über 1.500 Quadratkilometer. Bangkok bietet eine einmalige und faszinierende Mischung aus geschichtlicher Kultur und Moderne.

Chai Nat

Chai Nat ist eine kleine und ruhige Provinz am östlichen Ufer des Chao Phraya Flusses. Die fruchtbare Landschaft wird geprägt von Reisfeldern und Plantagen für Pomelos. Sehenswert ist der Chai Nat Vogelpark mit seinen ca. 100 Vogelarten.

Kamphaeng Phet

Kamphaeng Phet ist eine fruchtbare und waldreiche Provinz. Die National- und Wildlife-Parks in der Umgebung sowie die Bergstämme sind empfehlenswerte Ausflugsziele. Sehenswert sind des Weiteren die buddhistischen Tempelanlagen sowie der Geschichtspark in der Provinzhauptstadt Kamphaeng Phet.

Lopburi

Lopburi ist bekannt für seine wunderschönen weiten Sonnenblumenfelder und sein verspieltes Affenvolk. Die Stadt Lopburi ist eine der Ältesten in Thailand. Ihre Kultur und Geschichte reicht zurück in das 6. Jahrhundert und bietet noch heute viele Überreste alter Zivilisationen.

In der gleichnamigen Stadt können Touristen an den gut organisierten Stadtrundgängen zu historischen Stätten teilnehmen. Da die Menschen dieser Region die dort lebenden Affen verehren wird die Provinz auch als das Land der Affen bezeichnet.

Nakhon Nayok

Der zentrale Teil der Provinz ist flaches Schwemmland, das durch den Nakhon Nayok Fluss gebildet wurde und der Süden besteht größtenteils aus unfruchtbarem Boden. Der nördliche Teil der Provinz liegt in dem bergigen Gebiet der Dong-Phaya-Yen Berge, die zum Khao-Yai Nationalpark gehören.

Der Park ist ein beliebtes Ausflugsziel auch unter den Thais. Hier finden sich nicht nur wunderschöne Wasserfälle, sondern auch Möglichkeiten zu Wildwasser-Touren in einem Schlauchboot. 2005 wurde der Bau des Khun Khun Dan Prakranchol Damms fertig gestellt und auf dem entstandenen Stausee gibt es vielfältige Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten wie Rafting, Kajaken und Kanufahren.

Nakhon Pathom

Bangkok hat sich mittlerweile beinah bis an die etwa 50 Kilometer westlich liegende Provinz Nakhon Pathom ausgedehnt. Die Provinzhauptstadt wird oft als die älteste Stadt von Thailand bezeichnet. Sie verfügt über ein altes Wahrzeichen, die sogenannte "Phra Pathom Chedi" Pagode, die die erste Ankunft des Buddhismus in Thailand symbolisiert. Mit 127 Meter gilt dieser Chedi, der auf einer kleinen Anhöhe steht, als das höchste buddhistische Bauwerk der Welt, und ist damit noch höher als die berühmte Shwedagon, die große goldene Pagode in Rangun, für die eine Höhe von 116 Meter angegeben ist.

Nakhon Sawan

Die Provinz gilt als Tor zum Norden des Landes und bildet den südlichsten Teil von Nord-Thailand. Die Landschaft ist überwiegend flach. Die beiden Flüsse Ping und Nan fließen hier hier zusammen und bilden den gemeinsamen Fluss Chaophraya, der in den Golf von Thailand mündet.Im Osten der Provinz erheben sich die Berge von Khao Pattawi. Von dem Berg Khao Woranat Banphot hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt Nakhon Sawan und die Bueng Boraphet-Sümpfe.

Die am Ende des 19 Jahrhunderts eingewanderten Chinesen bilden einen großen Bevölkerungsanteil. Entsprechend groß werden das chinesische Neujahrs-Festival und die Parade des Goldenen Drachens gefeiert. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist der größte Süßwassersee in Thailand mit über 100 verschiedenen Fisch- und vielen seltenen Vogelarten.

Nonthaburi

Nonthaburi liegt direkt nördlich der Hauptstadt Bangkok am Fluss Chao Phraya, die Grenze nach Bangkok ist fast nicht erkennbar. In den letzten Jahrzehnten haben sich immer mehr Industriegebiete angesiedelt und bieten neben der Landwirtschaft mehr Wohlstand und Arbeitsplätze für die Bevölkerung. Sehenswert sind das alte Rathaus in der Provinzhauptstadt und die Insel Koh Kret, auf der kunstvolle Töpferwaren hergestellt werden.

Pathum Thani

Die Provinz liegt direkt nördlich von Bangkok und ist ein Teil der Bangkok Metropolitan Region. Die gesamte Provinz wird von einem Netz von künstlichen Kanälen (Khlongs) durchzogen, die die zahlreichen Reisfelder bewässern und als Transportweg dienen.

In Pathum Thani befindet sich auf gut über 800.000 m² Fläche der wohl größte Frischmarkt Asiens. Von hier wird die Millionenmetropole Bangkok beliefert und fast alle Händler auf den Wochenmärkten im weiten Umkreis beziehen ihr Warensortiment von dort. Der Markt wird „Thalaad Thai“ genannt und bedeutet soviel wie: „Der Markt Thailands“.

Phetchabun

Die Provinz liegt an der Grenze zum so genannten Isaan und besitzt zwei schöne Nationalparks: Thung Salaeng Luang und Phu Hin Rongkla. Der Thung Salaeng Luang Nationalpark. wurde 1972 unter Schutz gestellt, da illegale Rodungen und Wilderei die Naturschönheiten bedrohten. Der Schutz kam noch rechtzeitig und heute können in 13 langen Tropfsteinhöhlen blinde Fische, Wildtiere wie Rehe, Hirsche, Elefanten oder Wildkühe und das Naturschauspiel des Wasserfalls Kaeng Sopha erlebt werden. Allerdings bedeutet das einen drei Tage-Trip, wobei das letzte Stück zu Fuß bewältigt werden muss.

Phichit

Regenwälder, Flüsse, Seen, Teiche und Sümpfe mit Lotosblumen, sowie zahlreiche Reisfelder prägen die Landschaft der fruchtbaren Provinz Phichit, deren gleichnamige Hauptstadt übersetzt soviel heißt wie „Wunderschöne Stadt“. Phichit ist bekannt durch die vielen Krokodile in den Flüssen und Sumpfgebieten, die hier in früheren Zeiten in freier Wildbahn lebten.

Phitsanulok

Phitsanulok bildet den Knotenpunkt für Verkehr und Handel zwischen dem Norden mit seiner Provinz Chiang Mai, dem Nordosten Isaan und der Zentralregion mit der Hauptstadt Bangkok. Das Land ist sehr fruchtbar und wird durch den Maenam Nan bewässert. Die Provinz selbst bietet viele große und kleine Nationalparks sowie einen Botanischen Garten.

Sukhothai

Übersetzt heißt Sukhothai ”Morgenröte der Glückseligkeit”. Hauptattraktion ist der Historische Park Sukhothai, der 1991 UNESCO Weltkulturerbe wurde. Er liegt 56 Kilometer östlich der Hauptstadt Sukhothai am Ufer des Flusses Yom.

Samut Prakan

Samut Prakan liegt an der Mündung des Chao-Phraya Flusses in den Golf von Thailand. Als wäre der Name Programm hat es während der letzten Jahrzehnte einen rapiden Anstieg beim Bau von Golfplätzen gegeben. Heute befinden sich in Bangkok und Samut Prakan moderne und professionell geleitete Golfplätze, von denen viele von berühmten europäischen oder amerikanischen Golfspielern entworfen wurden.

So wundert es nicht, dass es der Traum enes jeden Golfers ist, einmal in Thailand Golf zu spielen. Die Plätze sind wundervoll angelegt, sehr preisgünstig verglichen mit Plätzen in Europa, Caddies stehen immer zur Verfügung und meist sind die Plätze während der Woche längst nicht so überfüllt wie in anderen Ländern.

Samut Sakhon

Am Bekanntesten ist die Provinz für die Produktion von Pökelsalz und Obst. Auf den Plantagen der Region werden vor allem Orangen, Mangos, Weintrauben, Pomelos, Jujubes, Guaven, Rosenäpfel, Papajas, Tamarinden und Kokosnüsse angebaut. Man findet aber auch einzelne Orchideenfarmen. Der Salzabbau in den Salinen ist so ergiebig, dass Samut Sakhon der größte Produzent von Pökelsalz in Thailand ist. Samut Sakhon ist vor allem durch ihren Schwimmenden Markt in Amphawa bekannt.

Samut Songkhram

Die Provinz liegt etwa 70 km südwestlich von Bangkok an der Mündung des Mae Klong  in den Golf von Thailand. Die intensive landwirtschaftliche Nutzung und die Meersalzgewinnung vor der Küste sowie die Meeresfrüchtefarmen für z.B. Langusten führten zu einem dramatischen Rückgang des Mangrovenwaldes.

1990 führten die Waldvernichtung und Wasserverschmutzung zur Aufgabe von immer mehr Farmern, so dass die Regierung ein mehrjähriges Mangrovenschutzprogramm ins Leben rief. Bis heute hat sich der Bestand auf etwas mehr als 25 Prozent der ursprünglichen Größe und in Folge auch die Meeresflora und –fauna erholen können. Sehenswert sind die in der Provinzhauptstadt beheimateten und nicht wie vielfach irrtümlich angenommen in Bangkok, schwimmenden Märkte.

Saraburi

Die Provinz liegt in der fruchtbaren von Sonnenblumenfelder und Weideland geprägten Chao Phraya Tiefebene in der oberen Region Zentralthailands. An Sehenswürdigkeiten hat auch Saraburi zahlreiche historische Stätten, buddhistische Tempelanlagen und jährliche Festivals zu bieten. Für Naturliebhaber gibt es Höhlen zu erkunden sowie die beiden Nationalparks Namtok Chet Sao Noi und Khao Sam Lan mit ihren Flüssen und Wasserfällen sowie einer üppigen Flora und Fauna. Empfehlenswert ist vor allem eine Bootsfahrt auf dem Fluss Pa Sak durch die idyllische Landschaft.

Singburi

Singburi liegt in der Tiefebene entlang des Chao Phraya-Stromes etwa 140 Kilometer nördlich von Bangkok. Darüber hinaus gibt es zu dieser Provinz nicht viel mehr zu sagen.

Suphan Buri

Suphan Buri`s Hauptstadt befindet sich am Ufer des Tha Chin Flusses und bietet eine Reihe historischer Sehenswürdigkeiten, darunter vor allem Tempelanlagen.

Uthai Thani

Die Provinz erstreckt sich von der Ebene des Chaophraya Flusses bis zu den sanft ansteigenden Bergketten im Westen, die mit üppigem immergrünen Wald bedeckt sind. An der Westgrenze der Provinz nach Tak befindet sich das Wildreservat Huai Kha Kaeng, das seit 1991 Weltkulturerbe der UNESCO ist. Es bedeckt rund 2.600 Quadratkilometer und beherbergt praktisch alle im Wald beheimateten Tierarten Südostasiens, einschließlich Tigern und Elefanten.

Entsprechend authentisch leben die Bewohner noch ihr traditionelles Leben, einige von ihnen auf Hausbooten auf dem Sakae Krang River, der seit Jahrhunderten schon Handelsweg und Wasserstraße ist.

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