Thailandreise von Ursula und Edgar Bleichert!

Reisebewertung von Ursula und Edgar

Vorwort

Ursula und Edgar Bleichert sind im Januar 2017 in den Süden Thailands gereist. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland konnten wir leider nur ein kurzes Feedbackgespräch führen, da sich die beiden wahrscheinlich im Flugzeug erkältet haben und es ihnen nicht ging. Trotzdem haben sie sich nur kurze Zeit darauf die Mühe gemacht, uns eine Bewertung zu schreiben.

Hierfür möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken.

Die Bewertung wird im Original wiedergegeben. Leider haben wir bisher keine Fotos von den beiden bekommen.

Reisebewertung

Sehr geehrte Fa. LebensWert

Auf ihre persönliche Bitte hin möchte ich die vorgenannte Thailandreise wie folgt bewerten, wobei ich diese Kritik nicht als Urlaubernörgelei bewertet haben möchte, sondern als konstruktive positive Kritik. Denn zusammenfassend war die Reise für uns eine unvergesslich Schöne.

a)    Der Reisepreis: Er erschien uns vor Reisebeginn ziemlich hoch. Denn im Internet hätten wir die Reise um einiges billiger haben können. Aber als wir die Ausführung ihres Vorschlages erleben konnten, war der Reisepreis angemessen.

b)    Im Flugzeug: Es sollte dem verantwortlichen Chefkoch zur Auflage gemacht werden, gelegentlich seine Kreationen mal selber zu verköstigen. Weiterhin hatten wir die Sitzplätzen 7D und 7E zugewiesen bekommen, deren Rücklehnen nicht rückzuverstellen waren, weil dahinter eine massive Wand war. Wenn nun die Mitflieger in der Reihe vor uns zum Bsp. Nachtruhe ihre Sitze zurückklappten, dann verblieb uns nur wenig Körperfreiheit und wir waren regelrecht eingezwängt. Bei einer ca. 12-stündigen Flugzeit eine regelrechte Herausforderung! Gewicht Reisegepäck: In einer Broschüre der Eurowings konnten wir lesen, dass das kostenlose Höchstgewicht per Koffer auf 23 kg hochgesetzt und ein Bordgepäck frei war.

c)    Das Khaolak Bayfront Resort: Es war sauber und gepflegt, das Personal war höflich und zuvorkommend. Für Gehbehinderte gab es jedoch zwei Schwierigkeiten: Um den Frühstücksraum zu erreichen, mussten vier Treppen überwunden werden. Und im Rollstuhl sitzend führte zur Rezeption nur ein starker An- bzw. Abstieg. Das war für meine Frau als Rollstuhlfahrerin und für mich als „Antriebsmotor“ nur schwerlich zu bewältigen.

d)    Voucher: Die angegebenen Zeiten für Transfers waren in mindestens zwei Fällen widersprüchlich. Hier sollte man mehr Sorgfalt walten lassen, um es gerade älteren Menschen nicht so schwer zu machen.

e)    Die Ausflugs- und Transferbegleitungen waren überaus freundlich, hilfsbereit und auskunftsfreudig, der mitgeführte Rollstuhl akzeptiert.  Oft waren wir in den Fahrzeugen die einzigen beiden Gäste. Und nicht nur das: kleinere Wünsche, wie z.B. Transfer zum Tsunamidenkmal, wurden ohne zu zögern erfüllt.

f)    Timing Pha Nga Bay: Die Besuchs- bzw. Besichtigungszeit war ausgesprochen gut gewählt, weil sich die unterschiedlichen Besuchergruppen zeitlich entzerrten  und man sich in Ruhe und weitgehend ungestört die landschaftlichen Schönheiten genießen konnte.

g)    Das Khaosok Paradise Ressort: Es lag interessant so in einem Landschaftsschutzgebiet, dass man einen Eindruck vom Wohnen und Leben im Regenwald gewinnen konnte. Störend empfanden wir nur, dass im rückwärtig gelegenen Badezimmer ein Wasserrohrschaden war. Ein Absperrventil war wohl defekt und es zischte ununterbrochen die ganze Nacht und den ganzen Tag über. Ein ungutes Geräusch, welches nachts schon sehr störte. Der Schaden war bekannt, aber machte nichts dagegen. Erst nachdem wir das Ventil mit einem nassen Handtuch umwickelt hatten, war die Lärmbelästigung auszuhalten.

h)    Der Chiew Larm See ist m.E. ein absolutes touristischen Muss. Solche landschaftlichen Highlights sieht man selten.

i)    Ein weiteres touristisches Highlight war der Ritt auf einem Elefanten mit dem anschließenden Elefantenwaschen im Fluss. – Einfach unvergesslich schön, wie man dabei diesen freundlichen Riesen mal nahekommt. Schade nur, dass die angekündigte Reit- und auch die Waschzeit mit den Rüsseltieren von je einer Stunde auf jeweils eine halbe Stunde verkürzt wurde.

j)    Geführte halbstündige Wanderung durch den Dschungel: Diese Wanderung ist für Gehbehinderte undurchführbar, weil der naturbelassene Weg steil, uneben und durch Wurzelwerk schwerlich zu begehen ist. Ebenso ist es mit dem Zuweg zur Nam Taloo Höhle, und zurück. Und die sog. Dschungelwanderung wird den Erwartungen kaum gerecht, denn ähnliche Wanderwege gibt es in Deutschland zuhauf, wenngleich dann dort statt Palmen Kiefern wachsen.