Cornelia und Peter

Reisebewertung Cornelia & Peter

Bewertung

Cornelia und Peter waren so nett, uns auch für ihre Reise Anfang 2013 noch ein Feedback zuzusenden, das wir hier veröffentlichen dürfen. Der Text von den Beiden wird im Original wiedergegeben.

Nach der Bewertung per eMail folgt eine kurze Beschreibung des Reiseverlaufs. Peter ist beruflich stark eingebunden, weshalb wir von LebensWert Thailand auf Basis unseres Feedback-Gesprächs und den zur Verfügung gestellten Fotos einen Entwurf erstellt haben, der von Cornelia und Peter geprüft und angepasst wurde.

Für Cornelia und Peter war es die erste Reise nach Thailand. Beide sind voller Tatendrang und möchten möglichst viel in ihrem Urlaub sehen und erleben. Peter ist begeisterter Hobby-Fotograf und war so nett, uns nach ihrem Urlaub eine CD mit knapp 700 Fotos zusammenzustellen und uns zuzusenden.

Dafür möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz ganz herzlich bedanken!

Resumée
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Ja was sollen wir als Resumée formulieren? DIE REISE WAR SUPER!

Begründet durch:

  • Eine tolle Reiseorganisation, Danke Bee und Herrn Fichter
  • Unsere Guides, vor allen Dingen Kai und unser Dschungel Guide haben uns als Freunde begleitet und nicht als Dienstleistungsnehmer, was zu tollen Ausflügen auf „Augenhöhe“ führte
  • Die Thais, zumindest in den von uns bereisten nicht so stark touristisch frequentierten Bereichen sind nett und sehr gastfreundlich
  • Die Sauberkeit über Land  und in den Städten ist wesentlich größer als z.B. in Vietnam (Reise 2012)
  • Was schon auf dem Rückflug nach Deutschland zu der Entscheidung führte, dass wir das nur in von uns noch nicht bereisten Gegenden, nochmals organisiert von Lebenswert Thailand im Jahr 2014 machen.

Cornelia & Peter, Mail vom 21.05.2014

Von Deutschland sind die beiden nach Bangkok geflogen, wo sie den ersten Tag nach ihrer Ankunft entspannt am Pool  ihres am Chao Phraya Flusses gelegenen Hotels verbrachten. Außerdem war ausreichend Zeit, um Bangkok noch ein wenig auf eigene Faust zu erkunden. Dabei mussten die beiden die Erfahrung machen, dass es gar nicht so einfach ist, einem Taxifahrer zu erklären, wo man gerne hinmöchte. Und so landeten sie irgendwo abseits ihres geplanten Ziels.

Was beide aber nicht schlimm fanden. "Im Gegenteil. Eine derartige „Irrfahrt“ führte in touristenfreie sehr interessante Gebiete, die die schönsten Erlebnisse mit freundlichen Thais generierten. Man konnte  die Gelegenheit nutzten, um sich durch die Stadt treiben zu lassen und das Alltagsleben in dieser begeisternden Metropole einzufangen."

An ihrem zweiten Tag sind sie dann mit uns auf Tour durch Bangkok gegangen. Auf dem Programm standen einige der Klassiker wie der Königspalast und der Royal Temple of The Emerald Buddha sowie einige andere Tempel wie der Wat Po und der Wat Arun. Außerdem gingen sie noch auf eine Bootsfahrt auf einem der Klongs, besuchten den wunderschönen Blumenmarkt und einige weitere ausgesuchte Sehenswürdigkeiten Bangkoks.

Tags darauf stand ein Besuch von Ayutthaya, der alten Königsstadt von Siam an. Einst ein beeindruckendes Zentrum auch für den Handel bis nach Europa, ist Ayutthaya heute ein kleines gemütliches und ruhiges Städtchen. So gut wie an jeder Straßenecke lassen sich noch Überreste aus der ehemaligen Glanzzeit entdecken. Doch Höhepunkt ist sicherlich der Historical Park, in dem sich viele schöne Fotomotive entdecken lassen.

Am vierten Tag ging es in den Westen von Thailand, nach Kanchanaburi. Stationen der Tour waren die „Brücke über den Kwai“, eine Bootsfahrt auf dem River Kwai, auf einem sehr schönen und ruhigen Flussabschnitt und eine Zugfahrt mit der Death End Railway. Vorbei an dem berühmt gewordenen Streckenabschnitt bei Tham Krasae, wo auf der einen Seite der der Fels steil in die Höhe ragt und es auf der anderen steil nach unten geht. Und dazu ein herrlicher Blick auf den Fluss, der hier parallel zu den Schienen verläuft.

Von Bangkok ging es weiter nach Chiang Mai, dessen Zentrum quadratisch angelegt ist und von einem Wassergraben umgeben wird. Der erste Tag nach Ankunft in Chiang Mai stand erst einmal Ruhe und Erholung auf dem Programm, was dann aber doch in Eigeninitiative mit den „roten Taxis“ als Ausflugstag genutzt wurde. Zumindest war trotz aller Rastlosigkeit Zeit, um ein Bild von dem recht nett gelegenen Pool zu machen.

Am Abend gab es ein Treffen mit unserem Guide, der die beiden in ein authentisches nordthailändisches Restaurant eingeladen hat. Hier gibt es einige Spezialitäten, für die ein Europäer erst einmal die richtige geistige Einstellung finden muss… :-)

Auch wenn es nicht so aussieht, die beiden waren von dem Restaurant und der Küche begeistert.

Am nächsten Morgen ging es dann gemeinsam zum Doi Inthanon, den höchsten Berg in Nordthailand. Auf dem Weg zum Gipfel kommt man an den beiden Chedis zu Ehren des Königs und der Königin vorbei. Rund um die Pagoden wurde eine wunderschöne Gartenanlage gestaltet, durch die man einen gemütlichen Spaziergang machen kann. Anschließend ging es weiter in den Wald hinein, wo der Guide nebenbei ein paar anschauliche Tipps zum Überleben in der Wildnis zum Besten gab und vorbei an Wasserfällen. Ein besonderes Erlebnis war der Besuch eines Hilltribe Village, das von keinem anderen Guide besucht wird.Hier haben sie das unverfälschte authentische Leben der Bevölkerung kennengelernt und Freundschaften fürs Leben geschlossen.

Ein weiterer Höhepunkt der Reise war die zweitägige Tour nach Chiang Rai. Die Tour führt abseits der Hauptstraßen in die Gebirge und durch beeindruckende Landschaften zu weiteren Bergdörfern wie z.B. der Lisu. Vorbei an lokalen Märkten, wo es viel zu entdecken und zu probieren gab. Wenn auch das einfache Leben der Bergvölker für uns nicht vorstellbar ist, können die Ruhe und Gelassenheit vor dem Hintergrund der Hektik unseres Berufslebens zu neuen Gedankengängen anregen. Die Freundlichkeit und die Fröhlichkeit dieser Menschen sind allgegenwärtig. Auch wenn das Ziel bei dem oder der ein oder anderen ist, etwas zu verkaufen. Sie haben es nie erlebt, dass jemand aufdringlich oder unangenehm geworden ist.

Beim ersten Besuch Chiang Rai`s durfte auch ein Besuch des Goldenen Dreiecks nicht fehlen. In der Nachbetrachtung verblasst das berühmt-berüchtigte Goldene Dreieck jedoch gegenüber den anderen Erlebnissen dieser Tour. Tempelanlagen gibt es gefühlt alle 100 Meter, doch einige von ihnen sind wirklich schön und laden ein zum Fotoshooting. Und als kulturelle Auflockerung lassen sich die Tempel durchaus über die gesamte Reise hinweg genießen ohne langweilig zu werden.

Für die beiden waren die Eindrücke von den Menschen und ihrem Leben jedoch das, was sie am meisten fasziniert hat. Und wann bekommt man schon mal Einblick in das Wohnhaus und die Kinderstube. An dieser Stelle gebührt unser Dank unserem Guide, der einen schon unglaublichen Zugang zu Menschen hat und so manche Tür und viele Herzen öffnet. Auch wenn der Weg zum Herzen der Kinder meistens über kleine Leckereien und den Bauch führt.

Tuk Tuks sind das Standardfahrzeug, wenn es gilt in Städten mal eben kurz von A nach B zu fahren.Einer der kulturell beeindruckendsten Plätze in ganz Thailand ist der „Weiße Tempel“ von Chiang Rai,  der von Chalermchai Kositpiphat erstellt wurde, einem von Thailands größten Künstlern. Ganz nebenbei hat der Künstler außerdem verfügt, dass in seinem Tempel weder Händler etwas verkaufen dürfen noch Eintritt verlangt werden darf.

Am Morgen nach der Rückkehr nach Chiang Mai ließ es Peter sich nicht nehmen, ganz früh aufzustehen und zu beobachten, wie die Menschen den Mönchen Essen für den Tag spenden. Die Mönche essen nur zweimal täglich, einmal morgens nachdem sie ihre Essensspenden bekommen haben und das zweite Mal gegen 11:00. Für den Rest des Tages ist es ihnen nur erlaubt zu trinken.

Von Chiang Mai ging es dann weiter in den Khao Sok Nationalpark im Süden Thailands. Abenteuerlustig wurden sie in einem Resort mit Baumhäusern einquartiert. Der einzige ebenerdige Bungalow sieht mittlerweile aus wie die Miniaturausgabe des verwunschenen Schlosses aus Dornröschen.

Mit dem Kanu ging es den Sok River hinunter und zu Aussichtspunkten mit einem weiten Blick über den Dschungel. Während des Dschungeltrekkings lohnt es sich, einen Blick auch auf die kleinen Dinge zu werfen wie farbenprächtige Pflanzen, grazile Spinnen in ihren kunstvollen Netzen, skurile Käfer und kleine Flugechsen, die sich völlig ohne Scheu anfassen und präsentieren lassen. Den Höhepunkt im Khao Sok Nationalpark bildete allerdings die Tagestour mit einem Longtailboot auf dem Chiew Larn See.

Es handelt sich um einen künstlich aufgestauten See, der mehrere Schluchten füllt und tolle Panoramen bereithält. Die Fahrt führt zu einem „Floating Bungalow“ – Resort, wo Zeit zum Schwimmen, Kayak fahren und einen Ausflug in den Dschungel und zur Diamantenhöhle bleibt.

Von Khao Sok führte die Reise weiter nach Phuket, von wo aus sie eine Tour durch die Phang Nga Bay starteten. Mit dem Longtail ging es vorbei an einer phantastischen Inselwelt, mit der Gelegenheit im Kayak durch karstige Höhlen und zu Inselstränden zu paddeln und zu bekannten Zielen wie dem James Bond Felsen und dem Koh Panyee Sea Gypsy Village, dessen Bewohner aus Malaysia eingewanderte Seenomaden sind.

Auf Phuket haben sie ihre letzten Tage in einem wunderschön gelegenen Resort mit Blick auf die Nai Harn Bay verbracht. Das Resort selbst bietet einen kleinen Strand und keine zwei Minuten am Strand entlang ist ein weiterer kleiner Sandstrand mit einer deutsch geführten Tauchbasis, die Tauchgänge auch vorm Strand aus anbietet.

Schade, dass jeder Urlaub irgendwann enden muss.